Mit Holz bauen bedeutet ökologisch bauen


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Holz ist ein erneuerbarer Baustoff:

Bäume sind nachwachsend. Umweltverträglich wird Holz mit dem Grundprinzip der Photosynthese (CO2, Wasser und Licht) produziert. Holz ist der Baustoff mit der niedrigsten Schadstoffbelastung. Es besitzt eine hohe Oberflächentemperatur, ist absorbtions- und diffusionsfähig, riecht angenehm und gibt im unbehandelten Zustand keine Giftstoffe ab.

Holz hat (ebenso wie Lehm) eine hervorragende Energiebilanz:

Es wird beim Bau eines Holzhauses weniger fossile Energie verbraucht als bei einem vergleichbaren Haus, das in Nassbauweise gebaut wird, d.h. der Energieaufwand ist niedrig. Holz entzieht der Atmosphäre während seines Wachstums mehr CO2 (und speichert dies) als bei der Verarbeitung freigesetzt wird. Als nachwachsender, CO2-neutraler Rohstoff schützt Holz das Klima. (Bauprodukte aus nicht nachwachsenden Rohstoffen speichern kein CO2 und setzen damit sowohl bei ihrer Herstellung als auch bei ihrer Entsorgung überschüssiges Treibhausgas frei). 

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Holz ist ein feuchtigkeitsregulierender Baustoff:

Holz ist hygroskopisch, es kann Feuchte aufnehmen und wieder abgeben. Als feuchtigkeitsregulierender Baustoff sorgt Holz für die optimale relative Luftfeuchtigkeit von 40% und 60%. Es läd sich elektrostatisch nicht auf und erzeugt keine einseitig positiv ionisierte Raumluft (wie bei einer Luftfeuchtigkeit von<30%). Ebensowenig kommt es zu einem Wachstum von Schimmelpilzen, Bakterien, Viren und Hausstaubmilben(wie bei einer Luftfeuchtigkeit von>70%) 

Holzhäuser sind Erdbebensicher:

Holz ist statisch belastbar, es zeichnet sich durch ein besseres Verhältnis von Festigkeit zu Eigengewicht aus als andere Baustoffe wie Beton oder Stahl. Die geringe Masse eines Holzhauses erzeugt bei einem Erdbeben weniger Trägheitskräfte. Aufgrund seiner elastomechanischer Eigenschaften (durch röhrenförmige Zellen, die Hohlräume erzeugen) verfügt Holz über eine hohe Druck- und Zugfestigkeit und hält damit den vertikalen wie horizontalen Beschleunigungen bei Erdbeben stand.

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Holz ist beständig - für viele Generationen

Das Vorurteil, Holzbauteile seien weniger beständig als Massivbauten widerlegt sich schon von selbst. Schon ein Blick in historische Ortskerne mit Jahrhunderte alten, heute noch bewohnten, Fachwerkhäusern, belegt das Gegenteil.

Holz ist einer der ältesten Baustoffe der Welt und mit der richtigen Konstruktion werden Sie lange Freude an ihm haben.

Fachkundig geplant und gebaut kommt der moderne Holzhausbau in der Regel ohne chemischen Holzschutz aus. Wärme, Frost, Korrosion oder Luftschadstoffe können dem Holz nichts anhaben. Darum bedeutet Holzschutz im wesentlichen Schutz vor Feuchtigkeit.